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Natürliches Abführmittel, das sofort wirkt!

Der Magen quält. Schmerzen und Blähungen sind unangenehme Begleiterscheinungen. Wenn sich der Darm zu wenig bzw. zu selten entleert, oder eine zu harte Stuhlkonsistenz vorliegt, wird von einer Verstopfung (Obstipation) gesprochen.

Zu lesen gibt es viele Hausmittel in dem Zusammenhang, die bei Verstopfung helfen sollen und wir schauen einmal genauer hin, was davon zu halten ist und ob es stimmt: Natürliches Abführmittel, das sofort wirkt!

Was sich hinter einer Verstopfung verbirgt?

Zwischen dreimal täglich und dreimal pro Woche wird der Darm normalerweise entleert. Findet dies weniger oft statt, oder aber mit großer Anstrengung, wird von einer Verstopfung gesprochen.

Vorübergehend ist dies keine Seltenheit. Zu wenig Bewegung, zu wenig Flüssigkeitsaufnahme oder auch ein Mangel an Ballaststoffen können die Ursachen sein. Eine Veränderung dieser Gewohnheiten bringt zumeist schon die erwünschte Verbesserung.

Eine chronische Verstopfung kann hingegen sehr belastend sein. Harter oder klumpiger Stuhl machen den Gang zur Toilette sehr beschwerlich, und dies über einen längeren Zeitraum. Oftmals ist es auch mit Schmerzen verbunden. Auch Symptome wie ein Blähbauch, Völlegefühl und Unwohlsein treten nicht selten mit einer Verstopfung begleitend auf.

Doch bevor zu Medikamenten gegriffen wird, sollten zunächst die natürlichen Hausmittel ausprobiert werden, denn diese sind schonender und ohne Gewöhnungseffekte. Helfen diese nicht, ist zu empfehlen, einen Arzt aufzusuchen.

Natürliche Abführmittel bei Verstopfung

Tipps für Hausmittel gibt es viele, doch einige haben sich im Umgang mit Verstopfung und den begleitenden Symptomen bewährt. Dazu gehören beispielsweise:

Warmes Wasser am Morgen

Direkt nach dem Aufstehen und auf nüchternem Magen ein Glas warmes Wasser trinken, dies kann auch mit ein wenig Honig gesüßt werden. Dies regt den Darm an und hilft so beim Entleeren. Kaltes Wasser geht natürlich auch, ist aber nicht immer gut für den sensiblen Magen.

Dörrpflaumensaft trinken

Getrocknete Pflaumen gelten als besonders nährstoffreich und gesund. Eine abführende Wirkung wird diesen ebenso nachgesagt. Der Grund liegt in der enthaltenen Oxalsäure und Sorbit. Als Saft gilt dies ebenso. Hierfür einfach die Dörrpflaumen am Vorabend in Wasser aufweichen. Am nächsten Morgen das Wasser mit dem Pflaumensud trinken. Die Pflaumen können aufgeweicht oder in einem Smoothie gemixt verzehrt werden. Aber vorsichtig, zu viele Pflaumen sollten aber nicht pro Tag gegessen werden, 3-4 Stück reichen aus, um der Verstopfung entgegenzuwirken.

Pürierte Äpfel und Birnen

In der pürierten Form sind die Früchte leicht bekömmlich und die Ballaststoffe können gut aufgenommen werden. Eine ballaststoffreiche Ernährung hilft dabei, den Darm anzuregen. Doch bei einem empfindlichen Darm oder einer Fructose-Intoleranz kann es auch zu Blähungen oder Durchfall kommen. Daher gilt Vorsicht bei einer bekannten Unverträglichkeit.

Geschrotete Flohsamenschalen

Viele Ballaststoffe stecken auch in geschroteten Flohsamenschalen. Ein ballaststoffreiches Frühstück kann also ebenso dabei helfen, die Verdauung anzuregen. Doch hier gibt es etwas zu beachten: In Verbindung mit Flohsamen sollte immer viel Flüssigkeit aufgenommen werden. So gilt: Ein Teelöffel Flohsamen, 250ml Wasser, damit sich die Flohsamenschalen auch gut auflösen können und ihre Wirkung entfalten können.

Pflanzenöl

Ein Esslöffel hochwertiges Oliven-, Lein- oder Hanföl vor dem Frühstück sollen dabei helfen, harten Stuhl gleitfähiger zu machen. Wer sich an diesen Tipp nicht herantraut, kann es auch mit Bewegung versuchen.

Bewegung

Joggen, Schwimmen oder Radfahren bringen ebenso den Darm in Schwung und können dabei helfen die Verstopfung zu lösen. Gleiches gilt für eine Massage im Bauchbereich. Leichte, kreisende Bewegungen im Uhrzeigersinn helfen dabei, die Darmfunktion zu unterstützen und damit die Verdauung zu fördern.

Bitterstoffe

Angelikawurzel mit ätherischen Ölen und Bitterstoffen regt die Bildung von Magensäure, Gallensäure und Enzymen der Bauchspeicheldrüse an. So wird die Verdauung unterstützt. Schon beim ersten Kontakt unserer Zunge mit Wermutkraut setzen die enthaltenen Bitterstoffe eine Kettenreaktion in Gang, die ebenso verdauungsfördernd wirken. Kombiniert mit 4 weiteren Heilkräutern bieten diese in den Gasteo Magentropfen eine gute pflanzliche Hilfe bei verschiedenen Magenproblemen.

Natürliches Abführmittel, das sofort wirkt! Hat der Artikel zum Thema Verstopfung gefallen? Weitere Tipps zur Gesundheit rundum den Magen-Darm-Trakt, Symptome und Ursachen zu Magenproblemen gibt es im Magazin auf gasteo.de

 

Bildquelle: Bungon/stock.adobe.com

Artikel entstand in Zusammenarbeit mit unserem Experten:

Nils Günnewich - Experte Gasteo
Dr. rer. nat. Dipl.-Biochem. Nils Günnewich

geboren 1977, ist studierter Pflanzen-Biochemiker (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg). Seine Doktorarbeit erfolgte am renommierten Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie in Halle/Saale und dem Donald Danforth Plant Science Center in St. Louis/Missouri (USA). Nach einem Postdoc in der Arzneimittelentwicklung an der Universität des Saarlandes erfolgte eine Ausbildung und Tätigkeit als klinischer Monitor.

Vor seiner Tätigkeit als medizinisch/wissenschaftlicher Mitarbeiter der Firma Cesra sammelte er Erfahrung in der Industrie in den Bereichen Medical/Regulatory Affairs, in der Qualitätskontrolle und -sicherung, war stellv. Herstellungsleiter und leitender Qualitätsmanager eines deutschen Pharmaunternehmens. Des Weiteren ist er Autor mehrerer wissenschaftlicher Fachpublikationen und Bücher, auch im Bereich der Gastroenterologie.

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